11. November 2014

E-Mail ist der Platzhirsch
im Online-Marketing-Wald.

E-Mail-Marketing ist out? Niemand will Newsletter abonnieren? Keiner liest, was Unternehmen ihm täglich schicken? Wenn Sie das glauben, werden Sie von den folgenden Fakten überrascht sein:

  • 52% der Verbraucher bekommen insgesamt zwischen 2-10 Mails pro Tag von den Unternehmen, die Sie bewusst abonniert haben.
  • 22% wollen in der gleichen Woche, in der Sie ihr Optin (die Bestätigung der Newsletterbestellung) gegeben haben, relevante Informationen bekommen.

Newsletter sind also beliebt. Weshalb hat man dennoch das Gefühl, dass Newsletter-Marketing nicht viel bringt? Weil es stimmt: Der User möchte zwar Informationen über ein Unternehmen oder ein Produkt erhalten. Doch der Newsletter, den er erhält, geht völlig an seinen Bedürfnissen vorbei! Um erfolgreiches E-Mail-Marketing zu betreiben, müssen wir uns also zunächst anschauen, was der User will und wo er eigentlich steht:

  • Keine Zeit für lange Worte - pro E-Mail hat der User immer weniger Zeit zur Verfügung
  • User sind immer besser vor Irrelevanz geschützt (z. B. Gmail mit Engagement basiertem Filter) - "langweilige" Newsletter kommen demnach gar nicht mehr an
  • Immer unterwegs: Arbeit, Uni, Familie, Freizeit - tagsüber ist der User beschäftigt
  • Das stationäre Internet wird vom mobilen Internet überholt: Rund 30 Millionen mobile Internetnutzer lesen lieber auf Smartphone und Tablet

Daraus ergibt sich, was der ideale Newsletter leisten muss, um die Bedürfnisse des Users zu erfüllen. Denn der - wir erinnern uns - möchte ja Infos erhalten.

  • Knackig kurz und aufmerksamkeitsstark: Der ideale Newsletter kommt gleich auf den Punkt und ist niemals langweilig. Dafür sorgen ein gutes Konzept, flexible Gestaltungsmöglichkeiten, ein professioneller Aufbau (Text-Bild-Verhältnis, Typo, Wording) und nicht zuletzt der Betreff
  • Durchdachte Versandstrategie: Marketingbotschaften erhalten zwischen 17 und 23 Uhr rund 30% mehr Aufmerksamkeit.
  • Auch mobile optimal les- und erlebbar: Responsive Design und userfreundliche Führung nach dem "Klick" - z. B. auf eine Landingpage gehören zur Pflicht.

Ob Ihre User nun mehr klicken als vorher? Auch das lässt sich ganz einfach herausfinden, indem Sie das Klickverhalten tracken: Wie viele Newsletter wurden überhaupt geöffnet, wie viele gelesen und wie viele haben das erreicht, was sie sollten, beispielsweise den Klick auf ein besonderes Angebot? All das lässt sich herausfinden. Und schon haben Sie wieder neue Anhaltspunkte dafür, was Ihre User von einem Newsletter wirklich wollen.

Der Experte: Oliver Balkenhol

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